Tim Schmitz bloggt

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

die folgenden Texte sind von mir veröffentliche Schriften an Zeitungen und Magazine. Viel Vergnügen beim Lesen!

 

Leserbrief an den "SPIEGEL" vom 23.08.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Ich freue mich sehr darüber, dass Ihr Magazin einem Politiker gewährt, Ideen und Anregungen zur politischen Umgestaltung der SPD zu äußern. Ich gebe Herrn Dr. Lauterbach in seinen Ausführungen vollkommen recht. Die SPD steckt zur Zeit immer tiefer in der Krise. Der Volkspartei SPD läuft das „Volk“ davon. Das liegt zum einen daran, dass die Partei in einem Zweifrontenkrieg zwischen CDU und Linkspartei – wie Dr. Lauterbach richtig erläuterte – steckt, aber auch zum anderen, dass die Sozialdemokraten ihre Konzepte attraktiver und – für das Volk – verständlicher gestalten müssen, um aus ihrem „Zwischentief“ herauszukommen. Des weiteren ist es korrekt, dass Herr Lauterbach darstellt, die SPD sei die einzige Partei in Deutschland, die für Gerechtigkeit kämpfe, ohne die Globalisierung zu ignorieren. Die Wähler merken dies jedoch nicht mehr.

Ich hoffe, dass sich die hohen Parteifunktionäre Lauterbachs Worte zu Herzen nehmen und sie umsetzen, denn sonst wird die SPD im Jahre 2009 nicht den Kanzler stellen können.

Mit freundlichen Grüßen

Tim Schmitz

 

Leserbrief an "Os Ziedung" vom 31.08.2007 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Den Volksparteien SPD und CDU kommt in den letzten Jahren „das Volk“ zunehmend abhanden. Allein die CDU hat in diesem Jahr bereits 10.000 Mitglieder verloren. Da fragt man sich natürlich: Wie schafft es die CDU trotz der „Wählerflucht“ in den Umfragen so weit vorne zu stehen? Die Antwort auf diese Frage findet man zum Beispiel im Nachwuchsbereich der Partei, der Jungen Union. Kurz vor Ende der Legislaturperiode veranstalten die CDU-Sprösslinge so genannte „50 Cent Feten“, auf denen die Jugendlichen Stolbergs angeregt werden, für wenig Geld viel Alkohol zu trinken. Und zum Dank für den netten Abend bekommt die CDU schöne viele Erstwählerstimmen auf der kurz bevorstehenden Wahl. Aber dann muss man ja auch noch an neue Mitglieder kommen. Kein Problem. Um dieses aktuelle Problem zu lösen, organisieren die jungen Christdemokraten ganz spontan so genannte „Bottle-Parties“. Die Besonderheit: Mitglieder der Jungen Union können kostenfrei an den Parties teilnehmen. Diese Idee ist natürlich ein begehrenswerter Anreiz für Stolbergs Jugend, um in die Jugendorganisation der Partei einzutreten.

Viele Politikwissenschaftler sind der Meinung, dass die Volksparteien nur über neue politische Konzepte attraktiver werden können. Und ich bin der Auffassung, dass die CDU doch damit ein ganz gutes „christlich-konservatives“ Konzept gefunden hat.

 Mit freundlichen Grüßen

Tim Schmitz