Tim Schmitz bloggt

Farrensteiner ist weiter an der Spitze der Jusos

 

Der neugewählte Vorstand der Jusos (Tim Schmitz 1. v. l.)


Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung und Rückblick auf das vergangene Jahr. Viele Aktionen gegen Rechtsradikalismus und Konzertreihe.
Stolberg. Anna Farrensteiner ist die alte und neue Vorsitzende der Stolberger Jungsozialisten. Die 21-jährige Abiturientin, die derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr macht, wurde einstimmig für weitere zwei Jahre in ihrem Amt bestätigt.
Viele Rückblicke
Neben den Wahlen – die zügig und ohne Probleme verliefen – prägten der Rückblick auf vergangene Ereignisse und ein Referat zur Entwicklung der regionalen rechtsextremen Szene die Jahreshauptversammlung in einer Stolberger Altstadtgaststätte. So berichtete Farrensteiner über die Beteiligung am Anti-Faschismus-Konzert und über die Informationsveranstaltung, bei der das Thema Schülermitwirkungsrechte im Mittelpunkt stand.
Des weiteren beteiligten sich die Jusos an den Aktionen zum Welt-Aids-Tag, der von einer Spendensammlung und einem Verkauf der so genannten roten Aids-Schleifen geprägt war. Mit einer Unterschriftensammlung und einer Plakataktion protestierten die Jusos gegen die von der NRW-Landesregierung beschlossenen Änderungen zum Schulgesetz.
Dem 61. Jahrestag des Kriegsendes gedachten die jungen Politiker, indem sie Flyer verteilten, auf denen „Nie wieder Krieg“ stand. Als gelungen bezeichneten die Jungsozialisten ihre Veranstaltungen unter dem Motto „Rock im Mai“. Die Konzertreihe wird laut Farrensteiner von vielen regionalen Schülerbands als Selbstdarstellungsmöglichkeit genutzt und biete besonders jüngeren Zuhörern die Möglichkeit, Schülerbands live erleben zu können.
Informationsstände
Eine große Rolle spielte auch das Engagement gegen den zunehmenden Rechtsradikalismus. Laut Farrensteiner nahmen die rund 50 Mitglieder der Stolberger Jungsozialisten an mehreren lokalen und regionalen, gegen Rechtsextremismus gerichteten Demonstrationen teil. Außerdem setzten sie sich an Informationsständen intensiv mit dem Rechtsradikalismus auseinander.
Unterstützt wurde die wegen finanzieller Schwierigkeiten von der Schließung bedrohte Kleine Offene Tür (KOT) Donnerberg. Die Jungsozialisten veranstalteten ein Basketball-Turnier und stellten den Erlös der KOT-Arbeit zur Verfügung. ( dö )

Quelle: Stolberger Nachrichten/Zeitung vom 11.10.07